KKT

...unser Theater für Jugendliche und Erwachsene

Lebendiges Theater, das nah dran ist

Im KKT findet ihr / finden Sie Theater zwischen Fiktion und Dokumentation, das Gesellschaftsthemen lebendig und fundiert aufgreift und Spaß macht.

So ist zum Beispiel das Stück Tribute von Burgina nach teilnehmender Beobachtung der Szene im Hambacher Forst und im Austausch mit Umweltaktivist:innen entstanden. Aktuell forschen wir für eine neue Produktion unter Einbeziehung von Gamer:innen und KI-Expert:innen zum Thema Gaming und KI. Darum sind unsere Stücke stets aktuell, dokumentarisch und lebensnah.

Unser Theater für Menschen ab 10 Jahre umfasst folgende Stücke und Themen:

Das Mädchen mit der roten Kappe: Nationalsozialismus
Tribute von Burgina: Klimawandel & Aktivismus

Zwei neue Stücke zu den Themen Gaming/KI sowie Empowerment sind in Arbeit.


Titelbild zu Das Mädchen mit der roten Kappe

Das Mädchen mit der roten Kappe

Schauspiel- und Objekttheater zu den Themen Antisemitismus - Nationalsozialismus - Antisemitismus - Demokratie - Vielfalt - Toleranz.

Die Bühne wird zu einem Hutladen, in dem Kopfbedeckungen aller Formen und Farben nationalsozialistische Geschichte(n) zum Leben erwecken: Gerda erzählt von ihrer Mutter Maria, die als halbjüdisches Mädchen den Nationalsozialismus erlebt hat. In den 1930er Jahren wird die Hutmacherfamilie von den Nazis bedroht, weil Marias Mutter jüdischen Glaubens ist. Maria, die wegen ihrer roten Kappe Rudkäppche gerufen wird, wird in der Schule, auf der Kirmes, im Schwimmbad drangsaliert. Man rät Marias Vater, sich scheiden zu lassen... Das Stück gibt kunstvoll Einblicke in die Sorgen, Nöte und Ängste eines jüdischen Kindes - nicht nur zu jener Zeit. Hierbei ist das Stück intertemporär, macht es doch - über die Inszenierung mit Hüten - den Brückenschlag zu heute.

Das Mädchen mit der roten Kappe war Teil der Bundesinitiative "Demokratie Leben!" sowie des Projektes "Der Ort, an dem wir leben" in Kooperation mit dem Kölner NS-Dokumentationszentrum.

"Liebevoll und charmant erweckt Hauptdarstellerin Heidrun Grote die Kopfbedeckungen zum Leben. Das Stück ist damit ganz nah an der Wahrnehmung von gerade jungen Menschen und bedient sich ihrer Ausdrucksmöglichkeiten. Die Hüte klären über ein Thema auf, das bis heute nichts an Aktualität verloren hat angesichts der Verurteilung von Glaubensgemeinschaften. Das Stück führt Kinder feinfühlig an die Themen Nationalsozialismus und Ausgrenzung heran." (Känguru - Das Stadtmagazin für Familien in Köln und Bonn)

"Das Theaterstück Das Mädchen mit der roten Kappe greift in vorbildlicher Weise für Kinder geeignet das Thema rassistische Verfolgung auf. Die Darstellung ist – anders als häufig üblich – sehr differenziert." (Barbara Kirschbaum, Leitung NS-Dokumentationszentrum Köln)

Einen Live-Eindruck von unserem Stück Das Mädchen mit der roten Kappe erhalten Sie in unserem Youtube-Kanal.

Es spielt: Heidrun Grote

Alterseignung: ab 10 Jahre
Dauer: 60 Minuten

Pressestimmen

13.01.2020 Da trauen sie sich nicht ran Kölner Stadt-Anzeiger

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15.06.2015 Das Mädchen mit der roten Kappe Känguru - Das Stadtmagazin für Familien in Köln und Bonn

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Barrierefreiheit

Zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

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Barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen

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Induktive Höranlage verfügbar

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Titelbild zu THE ME

THE ME

Eine Coming of Age-Geschichte im Spannungsfeld von Real Life und Digitalität.

"Und weil ich so gerne spiele. Ich mag das. In Welten eintauchen. Quests lösen. Spieler treffen. Und einfach woanders und wer anders sein." (Mia in THE ME)

THE ME ist eine Coming of Age-Geschichte, die den Moment des Erwachsenwerdens, des ersten Verliebtseins, der Abgrenzung und Ablösung von der Erwachsenenwelt im Spannungsfeld von Real Life und Digitalität, Künstlicher Intelligenz, Virtual und Augmented Reality und dem Gaming verortet.

Mia, 14 Jahre alt, ist als Klassenüberspringerin nicht wirklich beliebt. Zugleich ist da Ben, den sie mag und der sie nicht wahrzunehmen scheint. Auch deshalb verbringt sie immer mehr Zeit damit, mit anderen ein KI-gesteuerten Game zu programmieren. Hier kann sie sich Avatare und damit Identitäten schaffen und verschiedene Facetten ihrer selbst erproben und anderen begegnen. Dann greift jedoch NARZISS*A, die Künstliche Intelligenz, zunehmend ein und fordert die beiden Protagonist:innen in ihrer Wahrnehmung und Trennung von Real Life und Gaming-Welt heraus.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen erarbeitet das interdisziplinäre Team eine Coming of Age-Story, die sich im analogen und digitalen Raum entfaltet und sowohl inhaltlich als auch ästhetisch die Ebenen verschwimmen lässt: Schauspieler:innen und Avatar, gesprochene Sprache und projizierte Chattexte, der reale Bühnenraum und der digitale Erlebnisraum des Gaming treffen auf- und greifen ineinander. So macht THE ME die Frage nach der Individuation im Hin-und-Her gerissen sein zwischen analogem und digitalem Erfahrungsraum künstlerisch erfahrbar.

DIE SPIELER:INNEN

DAS PRODUKTIONSTEAM

  • Dr. Ruth zum Kley leitet das KKT und ist Regisseurin, Autorin, Trainerin und Dozentin.
  • Robert Oschatz ist Schauspieler, Sprecher und "Gamer".
  • Ruja Kiss ist freier Medienkünstler und Dozent
  • Eva-Maria Baumeister arbeitet als Regisseurin, Kuratorin und Lehrende.
  • Johannes Schlie ist Full Stack Entwickler und Programmer.
  • Pauline Becker studiert Medientechnik.
  • Georg zum Kley leitet das KKT und ist Regisseur, Autor, Schauspieler und Techniker.
  • Daniel Swoboda ist Techniker und "Gamer".

Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 70 Minuten

Förderung

THE ME wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste mit dem Programm #TakeAction im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

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Titelbild zu Tribute von Burgina

Tribute von Burgina

Klimakrise auf der Bühne: Unser Klimastück über den Hambacher Forst.

"Ein äußerst aktuelles Stück, welches die Problematik des Klimawandels vor der Haustür kompakt und kurzweilig beleuchtet."

Drei junge Menschen treffen sich im Hambacher Forst (einem der ältesten Wälder Europas, das ehemals "Burgina" genannt wurde). Der Großteil des Waldes musste dem Braunkohlerevier der RWE weichen. So ist der von Aktivisten besetzte "Hambi" zum Symbol für den Widerstand gegen Braunkohle geworden. Jetzt soll erneut gerodet werden und die Stimmung ist aufgeladen. Die drei geraten mitten ins Geschehen: Unterschiedliche Haltungen und Meinungen treffen aufeinander und die Situation spitzt sich zu.

Ein spannendes Stück, das lebensnah die vielschichtigen Herausforderungen rund um den Klimawandel auf die Bühne bringt und Mut macht, selbstwirksam aktiv zu werden.

"Ein Theaterbesuch, der auf jeden Fall bei unseren Schüler:innen für mehr Nachhaltigkeit sorgen dürfte als jede Unterrichtsstunde zum Thema Klimawandel." (Feedback eines Kölner Lehrers)

Es spielen: Marie Dinger, Jonah Rausch, Paula Essam

Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 70 Minuten

Förderung

Der Fonds Soziokultur fördert externe Tourauftritte des Stücks.

Pressestimmen

27.11.2018 Besucherstimmen Schüler*innen und Leher*innen aus Köln

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09.11.2018 Sympathien klar verteilt Kölnische Rundschau

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01.11.2018 Theaterstück zum Hambacher Forst Kölner Stadt-Anzeiger

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