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Titelbild zu Momo reloaded

Momo reloaded

Ein Stück über Mobbing und Selbstwert für Jugendliche ab 12 Jahre frei nach Michael Ende.

Die vierzehnjährige Momo und Meister Hora reisen seit hunderten von Jahren mit ihrem fantastischen Wanderzirkus Hic et Nunc durch die Lande. In einer kleinen grauen Stadt schlagen sie ihr Winterlager auf. Mit ihrer Jonglage und ihrem bewussten und achtsamen Umgang mit dem Hier und Jetzt zieht Momo alle in ihren Bann – bis die grauen Herren aktiv werden und die neuen Freunde gegen Momo aufhetzen. Zerbricht Momo an den Hänseleien und Drangsalierungen oder kann Meister Hora ihr helfen?

Michael Ende beschreibt in seinem Buch "Momo" eine Phantasiewelt, die auf unsere heutige Welt verweist: Eine getriebene Welt, in der graue Zeitdiebe die Menschen dazu bringen, Zeit zu sparen, anstatt zu leben. Die Menschen werden um ihre Zeit betrogen (oder betrügen sich selbst) und vergessen, im Hier und Jetzt zu sein. Die Grauen Herren arbeiten mit Mobbing-Methoden wie Isolation, um Momos Einfluss zu brechen. Unser Stück greift Michael Endes Geschichte im Wesentlichen auf, es gibt Verweise, aber auch frei erfundene Passagen. Die bekannten Protagonisten Meister Hora, die Grauen Herren, Nino und Gigi sind dabei, unsere Momo ist aber eine Jugendliche, die mit einem Zirkus durch die Zeiten reist. Denn die Handlung unseres Stücks dreht sich mehr um die zerstörerische Macht von Mobbing und die "Gegenmittel": Zuhören, Nachfragen, Wertschätzen und Füreinander da sein.

Momo reloaded war nominiert für den Kölner Theaterpreis 2010.

Einen Live-Eindruck von unserem Stück Momo reloaded erhalten Sie in unserem Youtube-Kanal.

Wir bieten auch präventive Workshops zum Stück/Thema "Mobbing & Selbstwert" an.

Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 90 Minuten

Förderung

"Momo Reloaded" wird gefördert vom Land Nordrhein-Westfalen.

Barrierefreiheit

Zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

Zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

Barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen

Barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen

Induktive Höranlage verfügbar

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Titelbild zu UnterMenschen

UnterMenschen

Ein Stück über Rechtsradikalismus und Fremdenfeindlichkeit für Jugendliche ab 12 Jahre.

Andreas Glowasky wird gefangen von den Parolen der vermeintlich harmlosen Partei FD (Für Deutschland) und ist fasziniert von der neuen Welt zwischen Bossanzug und einschlägiger Kneipenkultur. Ein persönliches Scheitern lässt seinen Frustrationspegel nach oben schlagen und macht ihn anfällig für die Gewaltbereitschaft unter seinen neuen Freunden. Mustafa Aldakark flüchtet vor dem Faschismus in seinem Land. Seine Hoffnung setzt er auf eine Bekanntschaft aus dem Club, in dem er gearbeitet hat. Mit einem Foto beginnt seine Suche.

Rechte Gruppierungen greifen heute immer stärker zu bürgerlichen Methoden und zu jugendlichen Codes und Symbolen, um ihre Botschaften den Jugendlichen zugänglich zu machen und dabei harmlos zu erscheinen. Die Rechtsradikalen treten schon lange nicht mehr als glatzköpfige Skin mit Springerstiefeln auf, sondern seriös im Anzug oder jugendlich in trendigen Klamotten. Das eigentliche Gedankengut offenbart sich allein durch das Lesen zwischen den Zeilen und das Erkennen versteckter Zeichen. Daher ist es für viele Menschen nicht mehr leicht, die Botschaften hinter der Fassade zu erkennen und entsprechende Aussagen zu identifizieren.

UnterMenschen reagiert auf diesen neuen Rechtsradikalismus und entlarvt seine vermeintliche Harmlosigkeit. Das Stück bricht mit der reinen Präsentation auf der Bühne. Die jungen Zuschauer werden eingangs selbst zu Asylbewerbern und zu Zeugen eines Anschlags. Das Erleben des unmittelbaren Schreckens und des Moments der Angst erzeugen persönliche Betroffenheit. Im weiteren Verlauf des Stücks werden die Zuschauer hin und her gerissen zwischen Sympathie und Ablehnung gegenüber dem rechten Antihelden Andreas Glowasky und zwischen Mitgefühl und Bewunderung für den jungen Asylsuchenden Mustafa Aldakark, der seinen Freund sucht und einen Nazi findet.

Ein Stück, das unter die Haut geht, gut recherchiert, packend!

Bestandteil der Bundesinitiative Vielfalt tut gut.

Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 70 Minuten

Barrierefreiheit

Zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

Zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

Barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen

Barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen

Induktive Höranlage verfügbar

Induktive Höranlage verfügbar