KKT

...unser Theater für (junge) Menschen

Lebendige Stücke, die nah dran sind und bewegen

Das KKT möchte Theater wieder greifbarer für junge Menschen gestalten. Das Interesse ist durchaus da!

Im Austausch mit unserem jungen Publikum haben wir gelernt, dass das vor allem dann klappt, wenn wir die aktuellen Themen von jungen Menschen auf die Bühne bringen. Wir haben es uns also zur Aufgabe gemacht, am Nabel der Zeit zu bleiben und (gemeinsam) mit jungen Menschen Themen zu finden und Stücke zu entwickeln, die diesem Anspruch gerecht werden.

Migration
, Klimaschutz und Gaming sind beispielsweise solche Themen und finden bei uns aktuell in folgenden Stücken ihren Platz:

The Me - ein Stück welches die Momente des Erwachsenwerdens im Spannungsfeld von Real Life und Digitalität, Künstlicher Intelligenz & Gaming verortet.

Tribute von Burgina - Unser Klimastück über den Hambacher Forst.
Ein spannendes Stück, das lebensnah die vielschichtigen Herausforderungen rund um den Klimawandel auf die Bühne bringt und Mut macht, selbstwirksam aktiv zu werden.

Unter Fremden - momentan arbeiten wir an einer Wiederaufnahme: Unter Fremden II
Die Bühne als Flüchtlingsunterkunft: Über Fremdenfeindlichkeit und Miteinander. In unter Fremden II sollen aktuelle Geschehnisse miteinbezogen werden.

Das Mädchen mit der roten Kappe - ein Schauspiel- und Objekttheater zu den Themen Antisemitismus - Nationalsozialismus - Demokratie - Vielfalt - Toleranz. Die Hüte klären über ein Thema auf, das bis heute nicht an Aktualität verloren hat angesichts der Verurteilung von Glaubensgemeinschaften


Titelbild zu Das Mädchen mit der roten Kappe

Das Mädchen mit der roten Kappe

Schauspiel- und Objekttheater zu den Themen Antisemitismus - Nationalsozialismus - Antisemitismus - Demokratie - Vielfalt - Toleranz.

Die Bühne wird zu einem Hutladen, in dem Kopfbedeckungen aller Formen und Farben nationalsozialistische Geschichte(n) zum Leben erwecken: Gerda erzählt von ihrer Mutter Maria, die als halbjüdisches Mädchen den Nationalsozialismus erlebt hat. In den 1930er Jahren wird die Hutmacherfamilie von den Nazis bedroht, weil Marias Mutter jüdischen Glaubens ist. Maria, die wegen ihrer roten Kappe Rudkäppche gerufen wird, wird in der Schule, auf der Kirmes, im Schwimmbad drangsaliert. Man rät Marias Vater, sich scheiden zu lassen... Das Stück gibt kunstvoll Einblicke in die Sorgen, Nöte und Ängste eines jüdischen Kindes - nicht nur zu jener Zeit. Hierbei ist das Stück intertemporär, macht es doch - über die Inszenierung mit Hüten - den Brückenschlag zu heute.

Das Mädchen mit der roten Kappe war Teil der Bundesinitiative "Demokratie Leben!" sowie des Projektes "Der Ort, an dem wir leben" in Kooperation mit dem Kölner NS-Dokumentationszentrum.

"Liebevoll und charmant erweckt Hauptdarstellerin Heidrun Grote die Kopfbedeckungen zum Leben. Das Stück ist damit ganz nah an der Wahrnehmung von gerade jungen Menschen und bedient sich ihrer Ausdrucksmöglichkeiten. Die Hüte klären über ein Thema auf, das bis heute nichts an Aktualität verloren hat angesichts der Verurteilung von Glaubensgemeinschaften. Das Stück führt Kinder feinfühlig an die Themen Nationalsozialismus und Ausgrenzung heran." (Känguru - Das Stadtmagazin für Familien in Köln und Bonn)

"Das Theaterstück Das Mädchen mit der roten Kappe greift in vorbildlicher Weise für Kinder geeignet das Thema rassistische Verfolgung auf. Die Darstellung ist – anders als häufig üblich – sehr differenziert." (Barbara Kirschbaum, Leitung NS-Dokumentationszentrum Köln)

Einen Live-Eindruck von unserem Stück Das Mädchen mit der roten Kappe erhalten Sie in unserem Youtube-Kanal.

Regie: Georg zum Kley
Autor: Georg zum Kley
Es spielt: Heidrun Grote

Alterseignung: ab 10 Jahre
Dauer: 60 Minuten

Pressestimmen

13.01.2020 Da trauen sie sich nicht ran Kölner Stadt-Anzeiger

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15.06.2015 Das Mädchen mit der roten Kappe Känguru - Das Stadtmagazin für Familien in Köln und Bonn

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Barrierefreiheit

Zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

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Barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen

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Induktive Höranlage verfügbar

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Titelbild zu Das viel gelobte Land

Das viel gelobte Land

Eine zeitlose Suche nach dem gelobten Land - mit Figuren, Objekten und Menschen.

Auf der Bühne steht ein Schiff, Nebel wallt, das Meer rauscht. Leben wird sichtbar, Figuren und Menschen bewegen sich an Bord. Wir erleben sie mit ihren widerstreitenden Gefühlen, Hoffnungen und Sehnsüchten, mit ihren Annäherungen und Konflikten auf der Fahrt in das vielgelobte Land. Ihre Reise geht ins Nirgendwo und Überall. Sie spielt früher, heute und immer. Eine ewige Menschheitsgeschichte der Migration. Real und mystisch. Heiter und sarkastisch. Philosophisch und politisch.

Einen Live-Eindruck von unserem Stück Das viel gelobte Land erhalten Sie in unserem Youtube-Kanal.

Regie: Georg zum Kley
Autor: Georg zum Kley
Es spielen: Heidrun Grote, Hanno Dinger, Markus Apitius

Alterseignung: ab 14 Jahre
Dauer: 65 Minuten

Pressestimmen

01.11.2017 Ein Stück über Migration Känguru - Das Stadtmagazin für Familien in Köln und Bonn

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30.10.2017 Besucherstimmen Besucher*innen

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30.10.2017 Wo Milch und Honig fließt Fidena - Portal für Figurentheater und Puppenspielkunst

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Titelbild zu THE ME

THE ME

THE ME ist eine Coming of Age-Geschichte, die den Moment des Erwachsenwerdens im Spannungsfeld von Real Life und Digitalität, Künstlicher Intelligenz & Gaming verortet.

Eine Produktion in schnellen Schnitten. Schauspiel I Film I Projektionen I Sound im Crossover.

THE ME ist für den Kölner Kinder- und Jugendtheaterpreis 2021 nominiert.

Mia ist als Klassenüberspringerin nicht wirklich beliebt. Auch deshalb verbringt sie viel Zeit damit ein KI-gesteuertes Game zu programmieren. Zugleich ist da Ben, den sie mag. Ohne es zu wissen, spielen Ben und Mia miteinander. Dann greift NARZISSA, die Künstliche Intelligenz, ein und fordert die beiden Protagonist:innen in ihrer Wahrnehmung und Trennung von Real Life und Gaming-Welt heraus.

Das interdisziplinäre Ensemble erarbeitete eine Produktion, die sowohl inhaltlich als auch ästhetisch die Ebenen verschwimmen lässt: Menschen, Avatare und Künstliche Intelligenz – Bühne, Film und Projektionen – Maschinelles Lernen, Datenklau und Emotionserkennung – gesprochene Sprache, projizierte Chats und immersive Bilder vermischen Erlebniswelten und heben Raumgrenzen auf. So macht THE ME die Frage nach der Individuation im Hin-und-hergerissen-Sein zwischen analogem und digitalem Erfahrungsraum künstlerisch erfahrbar.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen

Gefördert über Fonds Darstellende Künste / #TakeAction / NEUSTART KULTUR und Stadt Köln.
Vielen Dank an die Eduard-Möricke-Schule für den Probenbesuch.

PREMIERE: 3. November 2021, 10 Uhr
ABENDPREMIERE: 5. November 2021, 20 Uhr.
Weitere Termine im Spielplan. Sondervorstellungen und Tourbuchungen möglich.

PRODUKTIONSTEAM

  • Produktionsleitung & Konzeption: Ruth zum Key
  • Stückentwicklung: Produktionsteam
  • Autorin: Ruth zum Kley
  • Regie: Ruth zum Kley und Robert Oschatz
  • Game-Regie: Georg zum Kley
  • Dramaturgie: Eva-Maria Baumeister
  • Regie-Assistenz (Gesamtproduktion): Pauline Becker
  • Gameproduktion: Ruja Kiss, Georg zum Kley, Robert Oschatz, Johannes Schlie und Daniel Swoboda
  • Sound: Robert Oschatz
  • Bühnenbild: Ruth zum Kley
  • Visual Art Bühne, Keyvisual: Ruja Kiss
  • Programmierung: Johannes Schlie
  • Lichtdesign, Technik & Fotos: Daniel Swoboda
  • Kooperationspartner: Sebastian Weber / Fachbreich Wirtschaftsinformatik, Uni Siegen

LIVE-SPIELER:INNEN

GAME & FACETIME-SPIELER:INNEN & DISCORD-CHAT

  • Sarah Artley
  • Elena Boeken
  • Miriam Meißner
  • Robert Oschatz
  • Pia Riege
  • Johannes Schlie

Dokumentation zu THE ME

Parallel zum Produktionsprozess wurde über ein NRW Stipendium geforscht.

Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 60 Minuten

Pressestimmen

25.11.2021 Den Teufel ins Haus geholt Kölnische Rundschau

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Titelbild zu Tribute von Burgina

Tribute von Burgina

Klimakrise auf der Bühne: Unser Klimastück über den Hambacher Forst.

"Ein äußerst aktuelles Stück, welches die Problematik des Klimawandels vor der Haustür kompakt und kurzweilig beleuchtet."

Drei junge Menschen treffen sich im Hambacher Forst, einem der ältesten Wälder Europas, das einst "Burgina" genannt wurde. Der Großteil des Waldes musste dem Braunkohlerevier der RWE weichen. So ist der von Aktivisten besetzte "Hambi" zum Symbol für den Widerstand gegen Braunkohle geworden. Jetzt soll erneut gerodet werden und die Stimmung ist aufgeladen. Die drei geraten mitten ins Geschehen: Unterschiedliche Haltungen und Meinungen treffen aufeinander und die Situation spitzt sich zu.

Ein spannendes Stück, das lebensnah die vielschichtigen Herausforderungen rund um den Klimawandel auf die Bühne bringt und Mut macht, selbstwirksam aktiv zu werden.

"Ein Theaterbesuch, der auf jeden Fall bei unseren Schüler:innen für mehr Nachhaltigkeit sorgen dürfte als jede Unterrichtsstunde zum Thema Klimawandel." (Feedback eines Kölner Lehrers)

Regie: Georg zum Kley
Co-Regie: Sonja Pereira Alves
Autor: Georg zum Kley
Es spielen: Marie Dinger, Jonah Rausch, Paula Essam

Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 70 Minuten

Pressestimmen

27.11.2018 Besucherstimmen Schüler*innen und Leher*innen aus Köln

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09.11.2018 Sympathien klar verteilt Kölnische Rundschau

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01.11.2018 Theaterstück zum Hambacher Forst Kölner Stadt-Anzeiger

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Induktive Höranlage verfügbar

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