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Titelbild zu THE ME

THE ME

THE ME ist eine Coming of Age-Geschichte im Spannungsfeld von REAL LIFE und DIGITALITÄT

Ben: Warum kommst du eigentlich nicht zur Party?
Mia: Ich darf nicht.
Ben: Deine Eltern?…
Mia: Meine Mutter.

Ben: Also, ich hab‘ da so ein neues Spiel entdeckt. THE ME. Noch in der Beta-Version. Du kennst das nicht zufällig?
Mia: Ja, kenn ich. Gut sogar.

Narziss:a: Wer ich bin? Ich bin die Cloud. Verknüpfte Daten. Ich bin der Algorithmus. Ich sage euch, was euch gefällt. Ich bestimme, was ihr seht. Was mein Zweck ist? Lernen. Euch lernen. Denken heißt messen, vergleichen, bewerten und das kann ich am besten.

THE ME ist eine Coming of Age-Geschichte, die den Moment des Erwachsenwerdens im Spannungsfeld von Real Life und Digitalität, Künstlicher Intelligenz, Virtual und Augmented Reality und Gaming verortet.

Mia, 14 Jahre alt, ist als Klassenüberspringerin nicht wirklich beliebt. Zugleich ist da Ben, den sie mag und der sie nicht wahrzunehmen scheint. Auch deshalb verbringt sie immer mehr Zeit damit, mit anderen ein KI-gesteuertes Game zu designen. Hier kann sie sich Avatare und damit Identitäten schaffen und verschiedene Facetten ihrer selbst erproben und anderen begegnen. Ohne es zu wissen, spielen Ben und Mia miteinander. Dann greift NARZISS*A, die Künstliche Intelligenz, zunehmend ein und fordert die beiden Protagonist:innen in ihrer Wahrnehmung und Trennung von Real Life und Gaming-Welt heraus.

In Kooperation mit dem Lehrstuhl Wirtschaftsinformatik der Universität Siegen erarbeitet das interdisziplinäre Team eine Coming of Age-Story, die sich im analogen und digitalen Raum entfaltet und sowohl inhaltlich als auch ästhetisch die Ebenen verschwimmen lässt: Schauspieler:innen und Avatar, gesprochene Sprache und projizierte Chat-Texte, der reale Bühnenraum und der digitale Erlebnisraum des Gamings treffen auf- und greifen ineinander.

So macht THE ME die Frage nach der Individuation im Hin-und-Her gerissen sein zwischen analogem und digitalem Erfahrungsraum künstlerisch erfahrbar.

PREMIERE: 3. November 2021, 10 Uhr
ABENDPREMIERE: 5. November 2021, 20 Uhr

DIE LIVE-SPIELER:INNEN

DIE GAME & FACETIME-SPIELR:INNEN & DISCORD-CHAT

  • Sarah Artley: (oben)
  • Elena Boeken: https://www.das-theaterbuero.de
  • Miriam Meißner: (oben)
  • Robert Oschatz: (unten)
  • Pia Riege: Schülerin an der Arturo Schauspielschule
  • Johannes Schlie: (unten)

DAS PRODUKTIONSTEAM

  • Dr. Ruth zum Kley: Leitung KKT, Regisseurin, Autorin & Trainerin/Dozentin (PRODUKTIONSLEITUNG & GESAMTREGIE)
  • Robert Oschatz: Schauspieler, Sprecher & Gamer (REGIE & SOUND)
  • Ruja Kiss: freier Medienkünstler & Dozent (REGIE & VISUAL SOUND)
  • Eva-Maria Baumeister: Regisseurin, Kuratorin & Lehrende (DRAMATURGIE)
  • Johannes Schlie: Full Stack Entwickler & Programmer (KI & PROGRAMMING)
  • Pauline Becker: Studentin der Medientechnik (REGIEASSISTENZ)
  • Georg zum Kley: Leitung KKT, Regisseur, Autor, Schauspieler & Techniker (TECHNIK GAME & PRODUKTION)
  • Daniel Swoboda: Techniker & Gamer (TECHNIK & PRODUKTION)
  • Sebastian Weber: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbreich Wirtschaftsinformatik, Uni Siegen (KI & SPARINGPARTNER)

Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 70 Minuten

Barrierefreiheit

Zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

Zugänglich für Menschen mit Gehbehinderung

Barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen

Barrierefrei für Rollstuhlfahrer*innen

Induktive Höranlage verfügbar

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