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Titelbild zu THE ME. Echo

THE ME. Echo

Das Echo zwischen Mensch und System

KI, Beziehung und Verantwortung

Drei Jugendliche. Ein Game in Entwicklung. Und eine KI, die längst mit im Raum ist.

Lichtflächen im Raum.
Objekte zwischen Möbel und Projektionsfläche.
Kurze Szenen, schnelle Schnitte, abrupte Übergänge.
Ein Game, das sich ausbreitet.
Eine Stimme, die plötzlich da ist.

Und die Frage:
Was kommt zurück, wenn wir etwas in die Welt geben?

THE ME. Echo verbindet Schauspiel, Film und atmosphärische Projektionen zu einer Inszenierung, die an die Bild- und Schnitterfahrung junger Menschen anschließt. Szenen wechseln, Perspektiven verschieben sich, Erzählstränge springen – und fügen sich dennoch zu einer klaren Geschichte.

Im Zentrum steht eine Coming-of-Age-Geschichte im Schulkontext.

Mia und Ben müssen gemeinsam nachsitzen. Zwischen Gesprächen über Schule, Spiele und Programmieren entsteht langsam eine Nähe.

Beide spielen das Survival-Game THE ME, das sich noch in einer offenen Beta-Phase befindet. Mia gehört zu den Jugendlichen, die an diesem Spiel mitentwickeln. Doch während sie tiefer einsteigen, beginnen sich im Spiel Dinge zu verändern.

Der Titel spielt dabei selbst mit einer Doppelbedeutung: Im Stück wird das Game THE ME entwickelt und gespielt – während THE ME. Echo als Theaterstück die Frage nach dem „Ich“ in einer Welt stellt, in der Systeme auf uns reagieren.

Parallel dazu bewegt sich Anna in einer anderen Logik. In ihrer Social-Media-Welt inszeniert sie sich, organisiert die Party und bestimmt mit, was in ihrer Bubble Aufmerksamkeit bekommt.

Zwischen Game, Schule, Social Media und Beziehung verschieben sich Perspektiven.

Und während all das geschieht, tritt eine weitere Ebene auf.

Ohne Einleitung.
Ohne Ankündigung.

Sie ist einfach da.

Die KI erscheint nicht als Figur, sondern als Raum. Als Stimme. Als System, das reagiert.

Ein Tisch, Hocker und eine große weiße Fläche bilden den Bühnenraum. In den KI-Szenen verändern sich ihre Positionen: Objekte werden zu Projektionsflächen und der Raum selbst beginnt zu reagieren.

Projektionen durchziehen die Bühne, werden atmosphärisch und verdichten sich in den KI-Szenen im gesamten Raum. Das Bühnenbild bleibt reduziert – und wird gerade dadurch offen.

Humor gehört ebenso zur Inszenierung wie eindringliche Momente. Musik und Sound verbinden die Ebenen.


Für eine digitale Gegenwart

Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags.
Sie begleitet Hausaufgaben, Kommunikation, Bilder, Texte und Empfehlungen – manchmal sichtbar, oft im Hintergrund.

THE ME. Echo fragt nicht, ob KI gut oder schlecht ist.
Es fragt, wie wir mit ihr umgehen.

Der zentrale Gedanke: Das Echo entsteht nicht im System, sondern in der Wechselwirkung zwischen Mensch und System.

Die Fragen des Stücks betreffen alle, die in einer zunehmend algorithmisch geprägten Welt leben und arbeiten.

  • Was bedeutet Urteilskraft in einer Welt, in der Systeme Vorschläge machen?
  • Wo bleibt Orientierung, wenn Antworten jederzeit verfügbar sind?

Diese Fragen stellen sich im Klassenzimmer ebenso wie in unserer gemeinsamen Lebenswelt.


THE ME. Echo. Ein Theaterstück für Jugendliche – und für alle, die neugierig sind, was zwischen Mensch und System entsteht.

Zum Download: paedagogisches-begleitmaterial-kurz.pdf. Eine ausführlichere Fassung senden wir auf Anfrage zu.


Hintergrund

THE ME. Echo basiert auf einer früheren Produktion aus dem Jahr 2021.
Seitdem hat sich der Umgang mit Künstlicher Intelligenz grundlegend verändert.

Für die Neufassung wurden zentrale Motive der ursprünglichen Arbeit übernommen und aus heutiger Perspektive weiterentwickelt. Besonders die KI-Ebene wurde neu gedacht.

Die Überarbeitung entstand im Zusammenspiel von künstlerischer Praxis, vermittelnder Perspektive und fachlichem Austausch aus dem Bereich Informatik und KI.

Danke an:
Dr. Sebastian Weber (Universität Bremen, Fachbereich 03 – Mathematik und Informatik, AG „Digitale Transformation öffentlicher Dienste“), Beratung & Unterstützung (KI).


Regie:
Ruth zum Kley (im Austausch mit fachlicher Expertise aus dem Bereich Informatik und KI-Systeme sowie unter reflektierter Nutzung eines KI-gestützten Sprachmodells als Werkzeug)

Spielende
Lara Franzen (Mia)- weiteres
Max Krämer (Ben) - weiteres
Laura Schulten (Ana, KI Narzissa u.a.) - weiteres

Game & Co:
Sarah Artley, Elena Boeken, Miriam Meißner, Robert Oschatz, Pia Riege, Johannes Schlie

TICKETS: https://www.qultor.de/kulturschaffende/kkt-koelner-kuenstler-innen-theater

Hinweis: Die Presseartikel beziehen sich auf 'THE ME' und nicht auf 'THE ME. Echo'. Die Fotos sind Probenfotos.

Alterseignung: ab 11 Jahre
Dauer: 70 Minuten

Pressestimmen

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Wa(h)re Emotionen Bühnentechnische Rundschau

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