THE ME. Echo
Über KI, Beziehung und Verantwortung - und das Echo zwischen Mensch und System
Schauspiel I Film I Projektionen
PREMIERE am 11. März 2026
'THE ME. Echo' wird eine neue Theaterproduktion, die aus einer früheren Arbeit (THE ME) hervorgeht und diese grundlegend weiterdenkt - einzelne Motive und Erzählstränge bleiben erkennbar, werden jedoch neu gerahmt und in einen veränderten gesellschaftlichen Kontext gestellt.
Der Titel verweist auf einen zentralen Gedanken des Stücks: auf das, was zurückkommt, wenn wir sprechen, Fragen, Handeln – und wenn Systeme auf uns reagieren. Das Echo entsteht in der Wechselwirkung zwischen Mensch und Technik, zwischen Erwartungen und Antwort, zwischen Nähe und Distanz. Und nicht im System selbst.
Dieser Prozess ist bewusst als Work in Progress angelegt. Die Überarbeitung erfolgt in einem Zusammenspiel aus theaterpraktischer und trainingspädagogischer Perspektive, fachlicher Expertise aus dem Bereich Informatik und KI-Systeme sowie der reflektierten Nutzung eines KI-gestützten Sprachmodells als Werkzeug im Denk- und Schreibprozess.
Ziel ist es Fragen offen zu halten: nach Verantwortung, nach Machtverhältnissen, nach Projektionen – und nach den Wechselwirkungen zwischen menschlichen Entscheidungen und algorithmischen Systemen.
Auch diese Projektseite versteht sich als Teil des laufenden Prozesses und wird im weiteren Verlauf ergänzt und konkretisiert. Welche Elemente der ursprünglichen Fassung bestehen bleiben, welche transformiert oder neu gedacht werden, ist Teil dieses laufenden Prozesses.
Warum mit einer Klasse in das Stück gehen: 'THE ME Echo' unterstützt Lehrkräfte dabei, Diskussionen anzustoßen, die über reine Regelwerke hinausgehen. Es bietet Anlass, über den Umgang mit KI im schulischen Alltag zu sprechen, über Vertrauen, über Bewertungssysteme – und über die Rolle von Schule in einer Zeit, in der Wissen jederzeit verfügbar ist, Orientierung aber nicht.
Das Stück versteht sich als Einladung: zum gemeinsamen Nachdenken, zum Perspektivwechsel und zu Gesprächen, die nicht sofort gelöst werden müssen, aber geführt werden sollten. Mehr dazu auf Anfrage.
Ausgangspunkt der Neufassung: Die frühere Fassung entstand vor dem Hintergrund eines anderen öffentlichen KI-Diskurses und im ersten Corona-Jahr – in einer Zeit der Isolation, der digitalen Verdichtung und einer gesellschaftlichen Situation, in der sich viele Diskurse zwangsläufig in Echokammern entwickelten. Auch die künstlerische Arbeit fand unter diesen Bedingungen statt: interdisziplinär, vielfältig, aber räumlich getrennt und stark vermittelt über digitale Prozesse. In den vergangenen Jahren hat sich nicht nur die gesellschaftliche Wahrnehmung von Künstlicher Intelligenz grundlegend verändert, sondern auch ihr tatsächlicher Einfluss auf Alltag, Bildung, Arbeit und Selbstbilder. Vor diesem Hintergrund befindet sich das Stück derzeit in einer umfassenden Überarbeitung.
Die Bildergalerie enthält noch die alten Fotos.
Regie:
Ruth zum Kley (im Zusammenspiel mit fachlicher Expertise aus dem Bereich Informatik und KI-Systeme sowie der reflektierten Nutzung eines KI-gestützten Sprachmodells als Werkzeug im Denk- und Schreibprozess)
Spielende
- Lara Franzen (Mia)- weiteres
- Max Krämer (Ben) - weiteres
- Laura Schulten (Ana, KI Narzissa u.a.) - weiteres
- Kim Reimer (Ana, KI Narzissa u.a.) - weiteres
Game & Co: Sarah Artley, Elena Boeken, Miriam Meißner, Robert Oschatz, Pia Riege, Johannes Schlie
TICKETS: https://www.qultor.de/kulturschaffende/kkt-koelner-kuenstler-innen-theater
Alterseignung: ab 12 Jahre
Dauer: 60 Minuten
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